warum falken anders sind? versuch einer „alternativen“ selbstdarstellung – erfasser unbekannt. wir haben eine utopie und begreifen, daß wir ein interesse daran haben, sie zu teilen. wir nehmen leute ernst. wir nehmen leute jeden alters ernst. wir sind eher bereit als andere, mit jüngeren verantwortung zu teilen. wir sind offen, uns andere meinungen anzuhören. wir sind eher bereit als andere, andere meinungen aufzunehmen (auch wenn diese uns nicht im gewand großer sachkenntnis dargeboten werden). wir sind vielfältig. obwohl wir keineswegs beliebig sind, gibt es bei uns nicht "die richtige meinung" und die "abweichende meinung".
wir experimentieren, weil wir lernen wollen. unser chaos ist produktiv. wir sind lebensraum. wir treffen uns auch außerhalb von falkenaktivitäten in unseren lebensräumen und nehmen dort in unserem täglichen zusammenleben teile unserer utopie vorweg. wir haben spaß miteinander. wir sind solidarisch untereinander und mit anderen. wir helfen z.b. anderen organisationen oder auch privatpersonen, ohne daraus einen direkten vorteil zu ziehen. autorität gibt es bei uns nur als sachautorität.
wir sind (weitgehend) selbstorganisiert, bei uns ist (fast) alles möglich, was sich selbst organisieren läßt. wir sind pragmatisch. oft sind wir erstaunlich unbürokratisch und effektiv. wir sind selbstkritisch. wir lassen uns kritisieren, gerne sogar. wir erklären welt auf allen ebenen. wir vermitteln zusammenhänge statt ansichten. wir denken in sehr großen und sehr kleinen maßstäben mit methode. wir sind ziemlich emanzipiert, ohne dabei allzusehr zu verkrampfen.
wir sind politisch. wir sagen, daß das private politisch ist. bei uns ist das politische privat. wir sind progressiv und geschichtsbewußt. wir sehen die notwendigkeit, aus der geschichte zu lernen. wir sind in der lage und aber auch bereit geschichte ständig neu zu bewerten. wir haben auf (fast) alles eine antwort. wir benennen alternativen.